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Romeo und Julia reloaded – Mittwoch 21.06. 19 Uhr im Forum

Verehrtes Publikum,
,
Shakespears Romeo und Julia! Wer kennt dieses Stück nicht…?
Aber kennen Sie schon „Romeo und Julia reloaded“…?
Die Liebesgeschichte einmal anders…!

Der Theaterkusr S2 von Frau Holmes lädt Sie ganz herzlich zur Vorstellung am 21.6.2017 um 19:00 Uhr im Forum ein!

Über ein zahreiches Kommen würden wir uns freuen!
(Eintritt 3€  – für Schüler 2€)

Ihr S2 Theaterkurs

„Haram“ – Erzähltheater in einer Aufführung des S4 (Di 28.02. und Mi 01.03. – 19 Uhr im Forum)

„HARAM“ das heisst:
unerlaubt, verboten, man begeht eine Sünde.

Die in Deutschland aufgewachsenen Geschwister Houari, Aziza und Said verbringen, wie jedes Jahr in Marokko, dem Heimatland ihrer Eltern, ihre Sommerferien.

Mit einem Klick auf das Bild geht’s zum kompletten Flyer

Doch dieses Jahr ist alles anders. Am letzten Ferientag teilen ihre Eltern ihnen mit, dass nur der Vater nach Deutschland zurückkehren wird. Die drei Geschwister sollen ab jetzt mit ihrer Mutter in Marokko leben, um eine „ordentliche“ Erziehung nach islamischen Wertvorstellungen zu erhalten.

Für die Drei bricht eine Welt zusammen: Dürfen sie nie wieder in ihre Heimat zurück?! Sollen sie nie wieder ihre Freunde sehen?! Sollen sie auf alles, was ihnen in Deutschland erlaubt war, verzichten?!

Besonders für das Mädchen Aziza ist es ein Schock, sie will nicht in Marokko bleiben. Ihr älterer Bruder Houari und sie beschließen abzuhauen, aber „ein Mädchen das wegläuft, ist zehnmal schlimmer als ein Junge der wegläuft, das ist – Haram, Schande“.

Aber was ist denn „Haram“, eine Sünde, aus der Sicht von drei in Deutschland aufwachsenden marrokanischen Kindern? Und was ist „Haram“ aus Sicht eines Muslims? Was bedeutet Heimat für Houari, Aziza und Said? Welchen Druck müssen die Eltern aushalten, die sich vor Ihrer eigenen Familie rechtfertigen müssen?

Gibt es ein Happy End?

Du Frau – Ich Mann

Eigenproduktion

Typisch Mann, typisch Frau – Frauen können nicht einparken, Männer können nicht über Gefühle reden, Frauen lieben Klatsch, Männer Fußball…

Du Frau, Ich MannÜber solche Klischees hat sich der DSP-Kurs des S3/4 (Frau Schmidt) in diesem Schuljahr Gedanken gemacht. Verhalten wir uns nach vorgegebenen Mustern oder sind wir ganz frei davon? Welche Rollenbilder werden in unserer Gesellschaft vermittelt, z.B. in Filmen und Popsongs? Wie wäre es, wenn die Rollen vertauscht wären?

Die Ergebnisse wurden in der Eigenprodutkion „Du Frau, Ich Mann!“ am Dienstag, den 11.05.2010, im Eingangsbereich des Schulgebäudes präsentiert.

Das Bettelweib von Locarno

Frei adaptiert nach der gleichnamigen Erzählung von Heinrich von Kleist (S3/4)

Am 14.04.2011 wurde im Forum unter großem Applaus eine recht experimentelle Adaption der Erzählung „Das Bettelweib von Locarno“ auf die Bühne gebracht. Es spielte der Theaterkurs des S3/4 (Spielleitung: F. Lampe).

Hier ein Auszug aus dem Programmheft:

Wer da?
Was erlaube Bettelweib?

Das Bettelweib Dies sind zumindest zwei entscheidende Fragen, die sich der Marchese, ein verarmter Adliger, mehrfach stellen wird. Die erste Frage, ein Zitat und immerhin die einzige wörtliche Rede in der Erzählung

Das Bettelweib von Locarno von Heinrich von Kleist (1777-1811), der Vorlage für dieses Stück, ist vermutlich leicht zu beantworten:

Das Bettelweib ist da, wer sonst. Oder doch ein Geist, eine unbegreifliche Gestalt, ein gespensterartiges Geschöpf, ein seelenloses Wesen? Wer weiß. Wer da? Und überhaupt: Was erlaube Bettelweib? So zumindest formuliert es der Marchese, später ein an einen italienischen Fußballtrainer erinnernd, allerdings langhaarig und offensichtlich mehr und mehr dem Wahn verfallend. Das Bettelweib von Locarno weiterlesen

Die deutschen Kleinstädter

Nach August von Kotzebue (S1/2)

Die Deutschen KleinstädterDie Bühne des Forums wurde am 31.05.2010 zum kleinbürgerlich-spießigen und hinterwäldlerischen Städtchen Krähwinkel, in dem Klatsch und Tratsch auf der Tagesordnung stehen – die Schülerinnen und Schüler des DSP- Kurses S1/2 (Herr Lampe) präsentierten erfolgreich die vieraktige Komödie „Die deutschen Kleinstädter“ von August von Kotzebue.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Es geht um Sitten, Moral, Benimm und Titel: Wer keinen Titel hat, ist ein Niemand, kann nicht mitreden, denn dort führen betitelte Personen das Wort, die unbetitelte Jugend hört zu und schweigt. Theoretisch. Die deutschen Kleinstädter weiterlesen

Leonce und Lena

Frei nach Georg Büchner (S3/4)

Der DSP-Kurs des S3/4 (Herr Lampe) hat am 06.05.2010 das Lustspiel „Leonce und Lena“ von Georg Büchner in einer sehr freien Bearbeitung präsentiert. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer haben bei der Erarbeitung den Inhalt verkürzt, variiert und mit einer kleinen Parallelhandlung verwoben und sich theoretisch u.a. mit dem Begriff des postdramatischen Theaters befasst und wesentliche Merkmale in der Inszenierung aufgegriffen.

Leonce und LenaEin Auszug aus dem Programmheft:
Sitzen Sie symmetrisch? Wir wollen nicht riskieren, König Peter vom Königreiche Popo in größere Verwirrung zu stürzen, denn die Menschen machen ihn konfus. Der Mensch muss denken. Entweder verheiratet sich sein Sohn oder nicht – entweder, oder. Ein Drittes gibt es nicht. Und genau das ist der Punkt: Sein Sohn Leonce, Prinz vom Reiche Popo, und Lena, Prinzessin vom Reiche Pipi, wollen sich gegen ihr Schicksal hinwegsetzten, doch das Schicksal spielt ihnen einen Streich.

Auf der Flucht vor der Zwangsheirat und auf der Suche nach Ideal und Identität treffen sich die einander Versprochenen – oh Zufall, oh Vorsehung – in Italien. In Unkenntnis, in wen sie sich da eigentlich verlieben, ist für Leonce klar: Er muss die Schöne heiraten, sonst hätte sein Leben keinen Sinn mehr.

Im Reiche Popo bemüht sich König Peter derweil um Symmetrie und überlegt, wie die geplanten Feierlichkeiten doch noch abgehalten werden können. In die größte Verwirrung versetzt ihn schließlich die Ankunft der zwei weltberühmten Automaten, bis ihm eine zündende Idee in den Sinn kommt…

Begleiten Sie Leonce gemeinsam mit seinem Vertrauten Valerio, einem närrisch-parasitären Pseudoromantiker auf dem Weg an Herzblättern vorbei – hin zu seiner wahren Liebe. Gute Unterhaltung und: Sitzen Sie symmetrisch!

Der Geizige

Frei nach Molière (S1/2 + Musikklasse 6a/b)

Im Juni 2009 präsentierten der Grundkurs Darstellendes Spiel des S2 (Herr Lampe) und die Musikklasse des Jahrgangs 6 (Herr Lampe / Herr Zielberg) vor begeisterten Zuschauern, die sehr zahlreich erschienen waren:

Der Geizige

Aus dem Programmheft gekürzt (L. Fuchs, GK DSP S1/2):
Komisch und dramatisch, schrill und trotzdem einfach gehalten, zeitlos und dennoch brandaktuell, voller Emotionen, Überraschungen und mit Musik, Tanz und Gesang – willkommen zu unserer Inszenierung des „Geizigen“ nach Molière.

Der geizige und misstrauische Vater Harpagon treibt seine Kinder dadurch in den Wahnsinn, sie aus eigener Profitsucht verheiraten zu wollen. Dass diese jedoch schon andere Hochzeitspläne haben, scheint ihn nicht zu stören:
Tochter Elise hat Vaters Angestellten Valére im Blick, Sohn Cléante möchte sich mit dem ärmeren Mädchen Marianne verbinden. Die Konflikte spitzen sich zu, als Harpagon verkündet, selbst eben diese Marianne heiraten zu wollen – ohne Wissen von Cléantes Absichten.

Und für weitere Probleme sorgt außerdem das Geld – immer wieder das Geld! Harpagon hortet seinen Schatz vergraben in einer Geldkassette im Garten, die Angestellten lechzen danach, die Heiratsvermittlerinnen Frosine und Frosine versuchen sich einen Anteil abzuluchsen, indem sie Harpagon und Marianne verheiraten möchten, und Cléante braucht dringend einen Kredit, um all seine Ausgaben bezahlen zu können. Doch auch wenn sein treuer Helfer La Flèche sich um Auswege bemüht, führt dies nur zu noch mehr Chaos. Und plötzlich verschwindet Harpagons Kassette. Und alles scheint verloren. Verloren. Tatsächlich? Lassen Sie sich überraschen!

Ältere Aufführungen

2009
Und Du setzt eine Maske auf
eine Bearbeitung nach Vorlage von „…und tot bist du“
von William Mastrosimone (S1/2)

2008
rot / blau
Eigenproduktion (2 Kurse des S3/4 + Big-Band)

Der eingebildete Kranke (S4)
nach Molière

2007
Die Welle (S4)
nach einer Romanvorlage von M. Rhue

Großstadtszenen
Eigenproduktion von zwei DSp-Kursen Jg. 8

2006
Frühlings Erwachen (S4)
von Franz Wedekind

Einer flog über das Kuckucksnest (S2)
Theatrale Umsetzung einer Filmvorlage

2005
Träume zwischen Wahn und Wirklichkeit: UM-NACHT-UNG
Eigenproduktion – frei nach Texten von Franz Kafka
fächerübergreifendes Musiktheaterprojekt
(Musik VS und Theater S2)
mit diesem Stück: Teilnahme und Auszeichnung (Gewinner) beim Festival „Theater macht Schule“

2004
Hexenjagd
von A. Miller

2004
Lysistrata
frei nach Aristophanes